Konzept

Das Journal für Medienlinguistik (jfml) ist eine medienlinguistische Open-Access-Zeitschrift. Im Sinne einer offenen, interaktiven und unabhängigen Wissenschaftskultur erfolgt die Qualitätssicherung des jfml durch ein Open-Peer-Review und die medienlinguistische Expertise des Editorial Boards. Das jfml veröffentlicht deutsch- und englischsprachige Artikel, Rezensionen und Tagungsberichte, die fortlaufend erscheinen.

Der Medienlinguistik kommen zwei wesentliche Aufgabenbereiche zu, die die thematischen Eckpfeiler des jfml bilden:

1) Die theoretische und empirische Durchdringung des Verhältnisses zwischen Medialität und Sprachlichkeit: Dieses Verhältnis stellt sich für Kommunikation, Kultur und Kognition als grundlegend dar. Insofern erweist sich die Medienlinguistik als basales sprachwissenschaftliches Forschungsfeld.

2) Die Erforschung von Sprache und Kommunikation unter dem Einfluss medialer Veränderungen. Diese Veränderungen hatten und haben Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben: auf den Alltag, die beruflichen Kontexte und natürlich gerade auch die Öffentlichkeit. Daher sind sowohl auf der Mikro- als auch auf der Makroebene medienlinguistische Analysen notwendig.

Das jfml lädt dazu ein, theoretische, empirische, methodische und methodologische Fragestellungen zu bearbeiten und als Artikel einzureichen.

Open Access Statement

Das jfml steht für eine offene, interaktive und unabhängige Wissen(schaft)skultur. Die Beiträge des jfml sind für alle sofort nach der Publikation frei im Open Access zugänglich und erscheinen, soweit nicht anders vermerkt, unter einer Creative Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0 international. Das jfml erhebt weder Gebühren von Leser_innen für den Abruf von Beiträgen, noch von Autor_innen für die Publikation von Beiträgen (unter gängiger Lesart: Diamond Open Access). Autor_innen dürfen ihre Publikationen in Repositorien oder auf persönlichen Homepages zweitveröffentlichen, um eine höhere Reichweite zu erzielen.

Begutachtungskriterien

Die Einreichungen werden nach den folgenden, gängigen Kriterien begutachtet: Originalität und Innovativität, Angemessenheit und Umsetzung der Methoden, Plausibilität und Stringenz der Argumentation sowie Beitragsstruktur und sprachliche Form. Die Gutachter_innen haben die folgenden vier Entscheidungsoptionen: (1) Annahme ohne Überarbeitungen, (2) Annahme unter Auflage von Bearbeitungen, (3) Rückgabe und Empfehlung für Neueinreichung oder (4) Ablehnung.

Umgang mit Plagiaten: Beiträge werden durch die Gutachter_innen und durch den Einsatz von Software auf Plagiate geprüft.

Blogstract

Im Open-Peer-Review-Verfahren des jfml werden eingereichte Manuskripte als Diskussionspapiere öffentlich kommentiert und diskutiert. Jedem Diskussionspapier wird dabei ein Blogstract vorgeordnet. Ein Blogstract ist eine spezifische Abstract-Form, in der die Relevanz der Untersuchung und die wesentlichen Inhalte des Diskussionspapiers allgemein verständlich zusammengefasst und sowohl für den interdisziplinären als auch den nicht-akademischen Diskurs anschlussfähig gemacht werden. Alle Nutzer_innen sind eingeladen, Blogstracts unter dp.jfml.org zu kommentieren. Dadurch wird eine unmittelbar an einen Beitrag anschließende, interaktive Diskussion ermöglicht. Die Autor_innen werden darum gebeten, sich an der moderierten Diskussion zu beteiligen.

Angesichts zunehmender Wissenschaftsskepsis erachten es die Herausgeber_innen des jfml als eine wichtige Aufgabe, das zentrale Verfahren wissenschaftlicher Qualitätssicherung transparent zu machen. Die Blogstracts bieten hierzu einen geeigneten Einstieg.

Lizensierung

Alle Beiträge erscheinen, soweit nicht anders vermerkt, unter einer Creative Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0 international. Das Copyright verbleibt bei den Autor_innen.

Indexierung

Das jfml ist in den Datenbanken ZDB, EZB, KVK und BASE sowie der Bibliography of Linguistic Literature (BLL) und im Linguistik-Portal (linguistik.de) indexiert und bemüht sich um eine Aufnahme in die Directory of Open Access Journals (DOAJ). Im Sinne einer unabhängigen Wissenschaftskultur beteiligt sich das jfml nicht an kommerziellen Indizes wie dem Impact Factor.

Langzeitarchivierung

Die Beiträge des jfml werden durch die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main langzeitarchiviert. Alle Beiträge erhalten eine DOI und werden an die Deutsche Nationalbibliothek geliefert.

Finanzierung & Förderung

Das jfml wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert, von der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main gehostet und erscheint in Kooperation mit dem Institut für Deutsche Sprache.

jfml-Community

Für die medienlinguistische Community bietet sich die Möglichkeit, sich am Open Peer Review und der Produktion (Korrektorat, Satz) der Beiträge zu beteiligen. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.