Vom Cyberspace zum Offline-Dorf

Essayistische Überlegungen zu Konzeptualisierungen (nicht-)digitaler Kommunikationsräume

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.21248/jfml.2026.109

Schlagworte:

digitale Kommunikation, Kommunikationsräume, Online-Offline-Nexus, Digital Detox, Medienlinguistik

Abstract

Im Beitrag wird die Frage in den Blick genommen, inwiefern digitale Kommunikation räumlich geprägt und wahrgenommen wird und ob bzw. wie sich diese Wahrnehmung und damit verbundene evaluative Positionierungen über die letzten Jahrzehnte hinweg gewandelt haben. Dabei zeigt sich, wie solche sich verändernden Konzeptualisierungen (nicht-)digitaler Kommunikationsräume nicht nur auf neue(ste) technologische Entwicklungen oder eine zunehmende praktische Vertrautheit damit zurückzuführen sind, sondern darüber hinaus stets eng an medienlinguistische Perspektiven darauf gebunden sind. Hat etwa die frühe Medienlinguistik zunächst wesentlich zur diskursiven Konstruktion einer (mehr oder weniger) fixen Grenze zwischen Online- und Offline-Kommunikationskontexten beigetragen, betont sie heute besonders deren tiefgreifende Verflechtungen, die eine klare Trennung im Grunde verunmöglichen. Dem gegenüber steht das Bedürfnis von Sprachbenutzer:innen, diese Grenze etwa durch bewusstes Abstandnehmen von digitalen Kommunikationspraktiken (wieder-)herzustellen.

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Veröffentlicht

2026-10-01

Zitationsvorschlag

Frick, K. (2026). Vom Cyberspace zum Offline-Dorf: Essayistische Überlegungen zu Konzeptualisierungen (nicht-)digitaler Kommunikationsräume. Journal für Medienlinguistik, 8(3), 40–71. https://doi.org/10.21248/jfml.2026.109