Partizipation als Schlüsselbegriff der Medienlinguistik: Gegenstände, Erkenntnispotentiale, Desiderate

Ein Positionspapier

Autor/innen

  • Stephan Habscheid Universität Siegen

DOI:

https://doi.org/10.21248/jfml.2026.127

Schlagworte:

Partizipation, Demokratie, Popularität, Populismus, Öffentlichkeit, Positionierung, Teilhabe, Inklusion, Disability Studies, Beziehungsaspekt

Abstract

Vor dem Hintergrund allgegenwärtiger institutioneller und digital-medialer Partizipationsversprechen kommt dem Partizipationsbegriff in der Gegenwart eine hohe Popularität zu – gleichzeitig entwickelt sich ‚Partizipation‘ im Zusammenhang mit notorischen Enttäuschungen einerseits, dem zunehmend populären Versuch der Anfechtung von Minderheiteninteressen andererseits zu einem kontroversen Begriff im öffentlichen Diskurs. In der Wissenschaft treffen sozialtheoretische und, hiermit verflochten, politische, teils kritische, teils affirmative Lesarten aufeinander und tragen in Verbindung mit den populären Debatten ebenfalls zur (nach wie vor) aktuellen Relevanz des Begriffs bei. Mit Bezug auf einschlägige Themenfelder (z.B. „direkte“ Demokratie; digitale Öffentlichkeiten; mediale Teilhabe in der Arbeitswelt) plädiert der Beitrag dafür, Partizipation als einen Schlüsselbegriff der empirischen Medienlinguistik zu etablieren und künftig weiter auszuarbeiten.

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Veröffentlicht

2026-10-09

Zitationsvorschlag

Habscheid, S. (2026). Partizipation als Schlüsselbegriff der Medienlinguistik: Gegenstände, Erkenntnispotentiale, Desiderate: Ein Positionspapier. Journal für Medienlinguistik, 8(3), 180–194. https://doi.org/10.21248/jfml.2026.127